„June“ heißt das Ding, und sieht auf den ersten Blick aus wie eine Mikrowelle. Erst auf den zweiten Blick wird klar: Da steckt mehr drin. Denn June ist ein kleiner Ofen mit eingebauter Waage und WLAN. Und natürlich arbeitet im Hintergrund ein Computer. Das wäre jetzt noch nicht überaus revolutionär, aber: Im Inneren steckt eine Kamera, die Essen automatisch erkennen kann und dann den Ofen richtig programmiert. Ein Beispiel: Wird ein Steak reingeschoben, weiß June automatisch, wann es fertig ist. Natürlich lässt sich festlegen, wie die Garstufe sein soll.

Die Bedienung erfolgt entweder über ein klassisches Drehrädchen und Knöpfe, oder per App. Diese soll auch einen Live-Stream bieten, so dass der „Koch“ über das Smartphone auf die Kamera im Ofen zugreifen und damit den Fortschritt des Garvorgangs beobachten kann. Und eine Benachrichtigung aufs Smartphone, wenn das Essen fertig ist, gibt’s auch. Wie immer gibt es auch einen Haken: Seit 10. Juli 2015 kann das Gerät bestellt werden, die Hersteller rufen 2.995 US-Dollar auf. Ordentlich.

Der Technik-Michel meint:
Teuer, aber spannend. Es würde mich nicht wundern, wenn sich in so manchem Haushalt bald neben dem Thermomix ein June findet. Denn die Kombination klingt schon traumhaft. Mal schauen, wann das Produkt nach Deutschland kommt – und wann die etablierten Hersteller von Küchengeräten reagieren und ihre Geräte ebenfalls in eine solche Richtung entwickeln.