Gleich zu Beginn eine „Vorwarnung“: Adobe verdient sein Geld mit dem Verkauf von Zugängen in seine Creative Cloud, das ist ein Softwarepaket, zu dem Programme wie Photoshop oder Lightroom gehören. Für die Smartphone-Apps verlangt das Unternehmen erst einmal kein Geld, gewisse Funktionen bleiben aber Abonnenten vorbehalten. Somit kann es sein, dass die App zum Anlegen eines Adobe-Kontos auffordert. Eine E-Mail-Adresse ist zur Registrierung aber unbedingt nötig, ansonsten verweigert die App ihren Dienst. Außerdem sind einige In-App-Käufe verfügbar.

Bildretusche und -Wiederherstellung heißen die Stärken der neuen App Photoshop Fix. Adobe zielt hier insbesondere auf die Social-Media-Nutzer, die in wenigen Sekunden aus einem durchschnittlichen ein Vorzeige-Foto machen wollen. Dazu stellt die App diverse Tools bereit, etwa eine Hautglättung, ein Retuschierwerkzeug oder diverse Maleffekte. Das funktioniert an sich super – und ist in dieser Einfachheit kaum bei einer anderen App zu bekommen. Wäre da nicht die Zwangsregistrierung, wie anfangs angedeutet.

Für den Alltagsnutzer, der sich nicht gleich mit Adobe verbinden will, dürfte daher der App-Vorgänger Photoshop Touch, der nun Photoshop Express heißt, die bessere Wahl sein. Auch hier gibt es vielfältige Funktionen rund um die schnelle Fotobearbeitung auf dem Smartphone – und das ohne Registrierung.

Fazit: Adobe bietet mittlerweile viele seiner Apps auch für Smartphones an. Da sie kostenlos sind, versucht Adobe, sich auf andere Art und Weise zu entschädigen, etwa durch eine Zwangsregistrierung. Das ist schade, da wären 2 bis 3 Euro als Einmalkauf für die App die bessere Lösung. Daher empfehle ich, weiterhin Photoshop Express zu verwenden.

Download bei Google Play:
Photoshop Express
Photoshop Fix

Download im App-Store:
Photoshop Express
Photoshop Fix