Große Desktop-Rechner unter dem Schreibtisch finden sich noch in Büros und vielleicht bei professionellen Grafikern, ansonsten sterben sie aber vermehrt aus. Nicht nur der Trend zu Smartphone und Tablet, sondern zuerst die Notebooks und nun immer kleinere, aber dennoch vollwertige Computer, setzen dem Desktop zu.

Ein Entwicklergerät, mit dem sich die meisten Aufgaben des Alltags meistern lassen, ist der Raspberry Pi. Er wurde von einer Stiftung mit dem Ziel entwickelt, jungen Menschen den Erwerb von Kenntnissen im Programmieren und Hardware-Basteln zu vermitteln. Der Verkaufspreis ist dementsprechend auch günstig, rund 45 Euro werden für das aktuelle Model Raspberry Pi 2 in Onlineversandhäusern fällig. Als Betriebssystem kommen hier Linux-Distributionen zum Einsatz.

Ein ähnliches Gerät, das sich nicht an Bastler, sondern an Alltagsanwender richtet, hat Intel nun vorgestellt. Der „Compute Stick“ kommt mit Windows 8.1 und soll ab Mitte April für rund 180 Euro auch in Deutschland zu haben sein. Zehn Zentimeter ist das Gerät lang und benötigt eine HDMI-Schnittstelle – kann also auch an Fernsehern angeschlossen werden. Sogar an eine Speichererweiterung per microSD-Karte hat Intel gedacht. Für 60 Euro weniger soll auch ein Modell mit Linux-Betriebssystem erscheinen.