Eigentlich richtig einfach: Vor einigen Tagen kündigte Microsoft an, den Startschuss für eine Web-Version von Skype zu geben, eine Version also, die nicht mehr installiert werden muss, sondern ganz einfach über jeden beliebigen Browser läuft. Die Ankündigung bezog sich allerdings nur auf die Märkte USA und Großbritannien – nahezu unbemerkt wurde die Webversion nun aber auch für weitere Länder freigeschaltet – unter anderem für Deutschland.

Unter web.skype.com/de findet sich der Zugang für Nutzer aus Deutschland. Nach dem Einloggen mit einem Skype- oder Microsoft-Konto sieht Skype dann aus, wie auf dem PC oder Smartphone. Bei einigen Browsern ist lediglich die Installation eines Plugins beziehungsweise die Freigabe von Mikrofon und Kamera notwendig.

Der Technik-Michel meint:
Die Konkurrenz ist groß für Skype, in einem Bereich hat die etablierte Software aber nach wie vor die Nase vorne: Skype gilt als Synonym für Videotelefonie und ermöglicht Menschen weltweit, miteinander in Kontakt zu bleiben – ob während des Auslandssemesters oder auf Geschäftsreise. Dass Skype nun auch direkt im Browser funktioniert, ist doppelt hilfreich – erst einmal für Menschen, die Skype selten nutzen und daher auf eine Installation verzichten können, dann aber auch zur Nutzung auf fremden PCs.