Unglaubliche Geschichte mit unglaublichem Ende: Die Schülerin aus Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Sommer einen Goldbarren am Grund des Königssees in Berchtesgaden in Oberbayern entdeckt. Beim Schwimmern sah die Schülerin das Gold blitzen und fischte den 500 Gramm schweren Barren heraus.

Als ehrliche Finderin gab sie das kostbare Pfund bei der Polizei ab. Nach einem halben Jahr Wartezeit darf die Schülerin den Goldbarren im Wert von mindestens 15 000 Euro nun behalten.

Ein Polizeisprecher in Berchtesgaden bestätigte am Donnerstag einen Bericht der "tz", wonach kein Eigentümer ausfindig gemacht werden konnte. Spezialisten beim Landeskriminalamt in München hatten zwar eine beschädigte Nummer auf dem Barren wiederherstellen können. Dennoch führte dies nicht zum Besitzer. Nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Frist geht das Goldstück daher an die Jugendliche.