Kurios - Abkühlung im Kühlhaus des Supermarktes: Seit Freitag (27. Juni 2018) können sich Kunden des "Edekas" im hessischen Friedberg beim Einkauf im Supermarkt abkühlen. Der Supermarkt "EDEKA LARS KOCH" bietet an sich im Kühlhaus des Ladens von der Hitze abzukühlen - doch das kostet.


Erfrischung im Kühlhaus: Supermarkt mit Geschäftsidee

Für drei Euro kann man sich zwei Minuten lang im Kühlhaus abkühlen. Wer das fünf Minuten lang tun möchte, muss fünf Euro bezahlen. "Spiegel Online" machte den Fall öffentlich. Gegenüber dem Medium bestätigte Edeka-Betreiber Lars Koch, dass es sich nicht um einen Marketing-Gag handle, sondern um einen "ernst gemeinten Spaß". Angesichts er aktuellen Hitzewelle in Deutschland sei dies eine Möglichkeit der Abkühlung. Es gebe tatsächlich ein paar "Wahnsinnige, die das machen", so Koch im Interview.

Bei der Abkühlung kann man zwischen verschiedenen Kältestufen wählen: In der sogenannten "Kühlzelle" herrschen fünf bis acht Grad. Eine Stufe krasser wird es im Tiefkühlhaus: Dort beträgt die Temperatur minus 18 bis minus 20 Grad Celsius. Jedoch habe sich bisher Niemand ins Tiefkühlhaus getraut. Das Interesse an der Aktion sei groß - die meisten Kunden stoppen jedoch an der Tür zum Kühlhaus: "Sobald sie an der Tür angekommen sind, machen sie sofort kehrt."


Erfrischung im Kühlhaus: Wie steht es um die Hygiene?

In der Mittagszeit hält der Supermarkt die Kühlzelle für eine halbe Stunde frei für die überhitzten Kunden. Normalerweise befinden sich Obst, Gemüse und Molkereiprodukte in der Zelle. Sind Menschen in der Kühlzelle, befinden sich keine Lebensmittel darin. So können keine Produkte mit menschlichem Schweiß in Kontakt kommen. Man desinfiziere den Raum sogar und gehe mit einer Putzmaschine durch, um Beschwerden durch das Gesundheitsamt zu vermeiden. red/tu