Um die steigende Zahl von Pflegebedürftigen zu finanzieren, sei die Erhöhung nötig. Da müsse man «kein Riesen-Mathematiker sein», so der Minister.

In der vergangenen Legislaturperiode wurde der Beitrag im Zuge der Pflegestärkungsgesetze zweimal angehoben von 2,05 Prozent vom Brutto auf 2,35 und zuletzt auf 2,55 Prozent (2,8 Prozent für Kinderlose).

Spahns Vorgänger Hermann Gröhe (CDU) ging danach davon aus, dass die Beiträge bis 2022 stabil bleiben, um die Beitragszahler vor zu hohen finanziellen Belastungen zu schützen.