«Die CSU wird mit AKK gut zusammenarbeiten.» Sie habe im Saarland gezeigt, dass sie trotz schwieriger Lage Wahlen gewinnen kann, sagte der Bundesinnenmonister in der «Bild am Sonntag».

Im «Sonntagstrend» des Emnid-Instituts für die «Bild am Sonntag» legte die Union einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zu und kommt jetzt auf 29 Prozent. Die AfD verliert dagegen einen Prozentpunkt auf 14 Prozent. Die Grünen erzielen wie in der Vorwoche 19 Prozent und sind weiter zweitstärkste Kraft. Unverändert bleiben die Werte von SPD (15 Prozent), FDP und Linke (je 9 Prozent).

Kramp-Karrenbauer rief ihre unterlegenen Mitbewerber Friedrich Merz und Jens Spahn auf, eine Spaltung der Partei zu verhindern. «Wir drei Kandidaten waren uns immer einig, dass jeder von uns Verantwortung dafür trägt, dass die Partei nach dieser Entscheidung zusammenhält.» Kramp-Karrenbauer war am Freitag bei einem Parteitag in Hamburg zur Nachfolgerin von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende gewählt worden.

Die CDU-Chefin will sich im neuen Amt als erstes auch um Migrations- und Sicherheitspolitik kümmern. Sie wolle ein «Werkstattgespräch» mit Experten und auch Kritikern der Migrations- und Flüchtlingspolitik einberufen, um konkrete nächste Verbesserungen zu erarbeiten.

Seehofer tritt am 19. Januar als CSU-Chef ab. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder soll dann auf einen Sonderparteitag zu seinem Nachfolger gewählt werden.