«Es gibt Unterschiede, die nach fast 30 Jahren Einheit schmerzen. Mit diesen Unterschieden dürfen wir uns nicht zufriedengeben», sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern dem «Tagesspiegel am Sonntag». Das Ziel müsse bleiben, gleiche Lebensverhältnisse im ganzen Land zu schaffen. Es sei inakzeptabel, dass Ostdeutsche im Schnitt länger arbeiteten als die Menschen in Westdeutschland, aber 15 Prozent weniger Gehalt bekämen. «Das kann ich fast 30 Jahre nach der Deutschen Einheit niemandem erklären», sagte Schwesig.