• Schüsse in Rot am See (Baden-Württemberg)
  • Sechs Menschen sterben
  • Mutmaßlicher Täter ist Sportschütze
  • Alle Informationen kompakt im Überblick:

Udpate vom 25.01.2020, 15.35 Uhr: Erneuter Einsatz in Rot am See - Hintergründe unklar

Wie die Deutsche Presse-Agentur meldet, ist die Polizei in Rot am See (Landkreis Schwäbisch Hall) zum zweiten Mal in nicht einmal 24 Stunden mit starken Kräften ausgerückt. Per Notruf waren die Beamten am Samstagvormittag (25. Januar 2020) auf Geräusche aufmerksam gemacht worden, die aus einer Waffe stammen könnten. Nach dem Eintreffen bei einer Wohnung stellte die Polizei nach eigenen Angaben fest, dass sich ein Verdächtiger verbarrikadiert hatte. Schließlich habe ein Spezialeinsatzkommando den Mann unverletzt festnehmen können.

Einen Zusammenhang zu dem Verbrechen mit sechs Toten im selben Ort am Freitag gibt es laut der Polizei nicht. Es sei noch nicht einmal klar, ob die Schüsse aus einer Waffe gekommen seien. Möglich sei, dass ein Trittbrettfahrer nach der Bluttat vom Vortag die Aufmerksamkeit auf sich habe ziehen wollen, sagte der Beamte.

Update vom 25.1.2020, 11.15 Uhr: 68-Jähriger schweb noch in Lebensgefahr

Laut Aussage eines Sprechers der Polizei schwebt ein 68-Jähriger noch in Lebensgefahr. Bei dem Verbrechen am Freitag in Rot am See, bei dem sechs Menschen getötet worden sind, wurde der Mann angeschossen. Eine 64-jährige Frau, möglicherweise die Frau des Schwerstverletzten, wird wegen leichterer Schussverletzungen im Krankenhaus versorgt.

Update vom 25.1.2020, 6.45 Uhr: Nach Schüssen in Rot am See startet Diskussion um Waffenrecht

Nach den tödlichen Schüssen in Rot am See sind erste Forderungen nach einem schärferen Waffenrecht aufgetaucht. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) äußerte sich am Rande der CDU-Klausur in Schöntal (Hohenlohekreis). "Man muss sich jetzt ganz genau, sorgfältig und sorgsam anschauen, ob und wie man hier möglicherweise noch nacharbeiten muss." Er riet zur Besonnenheit: Das Waffenrecht ist vom Bundesgesetzgeber erst vor kurzem geändert, es ist verschärft worden."

Update/Zusammenfassung: 24.01.2020, 17.40: Offizielle Pressekonferenz der Polizei

Ein Sportschütze soll in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs seinen Vater, seine Mutter und vier weitere Verwandte erschossen haben. Die Polizei teilte am Freitag mit, der 26-Jährige habe sechs Menschen mit einer Pistole getötet - dem Vernehmen nach hätten sie alle in einem Verwandtschaftsverhältnis mit ihm gestanden.

Der Tatverdächtige sei nach dem Eintreffen erster Polizisten vor dem Haus festgenommen worden, Hinweise auf weitere Tatbeteiligte gebe es nicht. Aalens Polizeipräsident Reiner Möller sagte bei einer Pressekonferenz: "Wir gehen von einem Familiendrama aus."

Bei den erschossenen Menschen handelt es sich laut Polizei um drei Männer im Alter von 36, 65 und 69 Jahren sowie um drei Frauen im Alter von 36, 56 und 62 Jahren. Zwei der Opfer seien von auswärts gewesen.

Außerdem seien zwei Menschen verletzt worden, eine Person davon schwebte noch in Lebensgefahr. Zwei weitere Jugendliche im Alter von 12 und 14 Jahren seien von dem mutmaßlichen Schützen bedroht worden.

Das Motiv des Mannes blieb zunächst unklar, die Polizei machte dazu keine Angaben. Bei dem Tatverdächtigen handle es sich um einen Deutschen, der einen Waffenschein besitze und selber in dem Haus, in dem er die Tat verübt habe, lebe. Er habe eine halbautomatische Kurzwaffe genutzt.

Der Mann habe sich nach seiner Tat selber telefonisch bei der Polizei gemeldet, teilten die Beamten mit. Die Waffe sei später im Gebäude gefunden worden. Der Mann befinde sich derzeit bei der Polizei in Gewahrsam und mache keine Angaben, hieß es am frühen Freitagabend.

Die Beamten erklärten, sie seien gegen 12.45 Uhr über die Schüsse informiert worden und schnell "mit starken Kräften" vor Ort gewesen. Nun werde die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernehmen und versuchen, die Hintergründe der Tat aufzuklären.

Die Gemeinde Rot am See hat knapp 5400 Einwohner und liegt zwischen Crailsheim (Baden-Württemberg) und Rothenburg ob der Tauber (Bayern).

Update: 24.01.2020, 17.37: Alle Opfer sind Familienangehörige

Nach den Schüssen in Rot am See mit sechs Toten kann die Polizei bislang noch keine Angaben zum Motiv machen. Einen Grund für seine Tat habe der 26-Jährige nicht genannt, als er sich am Freitag selbst bei der Polizei gemeldet habe, teilten die Ermittler mit. Eine erste Befragung des Verdächtigen werde es geben, wenn der Rechtsanwalt auf der Dienststelle sei. Man habe mit dem mutmaßlichen Schützen ein "geordnetes Gespräch führen" können. Alle Opfer seien Familienangehörige des Verdächtigen.

Mehrere der in Rot am See erschossenen Menschen lebten mit dem mutmaßlichen Schützen am Tatort. Zwei der Opfer seien von auswärts gewesen, teilten die Ermittler am Freitag mit. Auch der 26 Jahre alte Tatverdächtige habe in dem Gebäude gelebt. Unter den Getöteten seien der Vater und die Mutter des mutmaßlichen Schützen. Auch die anderen Opfer gehörten zur Verwandtschaft.

Update: 24.01.2020, 17.28 Uhr: Täter informierte selbst die Polizei

Die Todesopfer bei der Gewalttat in Rot am See sind sowohl im Gebäude als auch außerhalb des Hauses gefunden worden. Dies teilte die Polizei am Freitag mit. Zwei der Opfer wurden in der Gaststätte entdeckt und vier weitere davor.

Der mutmaßliche Täter informierte um 12.48 Uhr die Polizei. Gegen 12.57 Uhr seien erste Kräfte vor Ort gewesen, die den 26 Jahre alten Tatverdächtigen dann festnehmen konnten. Der Mann befinde sich derzeit bei der Polizei in Gewahrsam und mache keine Angaben. Er warte auf seinen Rechtsanwalt.

Update: 24.01.2020, 17.24: Näheres zur Tatwaffe

Der mutmaßliche Täter habe mit einer Pistole sechs Menschen getötet. Tatwaffe sei eine halbautomatische Kurzwaffe mit Kaliber neun Millimeter gewesen, so die Polizei.

Update: 24.01.2020, 17.16 Uhr: mutmaßlicher Täter ist Sportschütze

Der Mann, der in Rot am See sechs Menschen erschossen haben soll, ist nach Angaben der Polizei ein Sportschütze. Er habe einen Waffenschein besessen, teilte die Polizei am Freitag in Rot am See mit.

Update: 24.01.2020, 15.35 Uhr: Täter gefasst, Motiv weiter unklar

Nach Schüssen in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs sind am Freitag sechs Menschen ums Leben gekommen. Das Verbrechen spielte sich mutmaßlich im familiären Umfeld ab. Bei den Schüssen seien auch mehrere Menschen verletzt worden, bestätigte die Polizei am Freitag. Ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden.

Es liege vermutlich ein Beziehungsverhältnis zwischen dem Täter und den Opfern vor - "aber gesichert ist dies noch nicht", sagte ein Polizeisprecher. Man gehe von einem Einzeltäter aus, es gebe keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte.

Nähere Einzelheiten zu der Tat wollte die Polizei nach eigenen Angaben auf einer Pressekonferenz um 16.30 Uhr im Rathaus von Rot am See bekanntgegeben.

Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei noch unklar. Die Polizei schrieb auf Twitter: "Bitte unterlassen Sie Spekulationen. Wir melden uns mit weiteren Informationen."

Die Beamten erklärten, sie seien um 12.45 Uhr über die Schüsse informiert worden und schnell "mit starken Kräften" vor Ort gewesen. Nun werde die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernehmen und versuchen, die Hintergründe der Tat aufzuklären.

Die Polizei hatte den Tatort - ein Gebäude, in dem sich eine Gaststätte befindet - mit rotem Flatterband abgesperrt. Mitarbeiter der Spurensicherung in weißen Anzügen gingen am Nachmittag in das Gebäude, das sich in einer Nebenstraße mit mehreren Wohnhäusern befindet.

Update am 24.01.2020, 15.08 Uhr: Polizei bestätigt sechs Tote

in Rot am See Nach Schüssen in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs hat die Polizei bestätigt, dass sechs Menschen ums Leben gekommen sind. Nähere Einzelheiten sollten auf einer Pressekonferenz um 16.30 Uhr im Rathaus von Rot am See bekanntgegeben werden, sagte ein Sprecher.

Nach Angaben der Beamten liegt vermutlich ein Beziehungsverhältnis zwischen dem Täter und den Opfern vor - "aber gesichert ist dies noch nicht". Man gehe von einem Einzeltäter aus. Der Tatverdächtige sei festgenommen worden.

Der Tatort liegt in der Bahnhofsstraße in Rot am See: Dort findet aktuell der Großeinsatz der Polizei statt.

Erstmeldung am 24.01.2020, 14.00 Uhr: Tote durch Schüsse in Rot am See

Wie die Polizei Aalen berichtet, sind in Rot am See Schüsse gefallen. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Polizei spricht auch davon, dass es vermutlich auch "Tote bei einem Gebäude" gab.

Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind sechs Menschen gestorben.

Tote in Rot am See: Schüsse am Freitagmittag

Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Laut Tweet der Polizei Aalen besteht ein Beziehungsverhältnis. Täter und Opfer hätten sich gekannt, so ein Sprecher der Polizei. Es gebe keine Hinweise auf weitere Täter. Zu möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler bisher aber nicht weiter, das Motiv sei unklar.