Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nannte den Rückgang bei der Verschuldung der Bad Banks - FMS-Wertmanagement und Erste Abwicklungsanstalt - als wesentlichen Grund dafür. Die öffentlichen Schulden betrugen Ende März 2013 danach rund 2,058 Billionen Euro.

Das waren 0,8 Prozent oder 15,6 Milliarden Euro mehr als im ersten Quartal 2012. Gegenüber dem vierten Quartal 2012 sank der Schuldenstand um 0,7 Prozent oder 14,2 Milliarden Euro.

Die Schulden des Bundes lagen im Jahresvergleich der ersten Quartale nahezu unverändert bei fast 1,29 Billionen Euro. Die Länder standen Ende März 2013 mit 636,5 Milliarden Euro in der Kreide - das waren 2,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Verschuldung der Gemeinden wuchs im Vergleichszeitraum um 1,4 Prozent auf 134,9 Milliarden Euro. In die Statistik fließen auch die Extrahaushalte mit ein. Dazu gehören beispielsweise die Sondervermögen, der SoFFin und der Investitions- und Tilgungsfonds.