Wetter-Experten rechnen mit einem meteorologischen Umschwung. Was sich bereits am Mittwoch (3. Juli 2020) anbahnt, soll sich am Donnerstag (4. Juli 2020) deutlicher am Himmel zeigen. 

Der "Deutsche Wetterdienst" erwartet eine schleichende Entwicklung der Wetterlage. Für Mittwoch sprechen die "DWD"-Experten von "erhöhtem Schauer- und Gewitterpotential". Begünstigt wird dies durch einströmende Luftfeuchtigkeit aus Südfrankreich, wie der fränkische Meteorologe Stefan Ochs betont. "Die neuesten Prognosen zeigen für den Mittwoch einen kräftig fallenden Luftdruck". 

Hitzegewitter im Anmarsch: Wetter-Experten warnen

Dadurch entsteht wohl ein Tiefausläufer, der "schauerfallartige Regenfälle" und Gewitter mit sich bringt. Der "DWD" warnt vor "kräftigen Gewittern", die sich schon in der Nacht auf Donnerstag ankündigen sollen. Süddeutschland wird als eines der wohl am meisten betroffenen Gebiete genanntn. Zudem können in Gewitternähe "starke Sturmböen" auftreten.

Der Wetter-Experte Dominik Jung bestätigt diese Prognose: "Die erste größere Unwetterlage des Jahres steht in einigen Regionen Deutschlands bevor, mit Starkregen, Hagel und Sturmböen", so Jung gegenüber wetter.net.

Unabhängig von möglichen Gewittern bleibt es am Mittwoch definitiv noch warm, mit Temperaturen bis zu 29 Grad Celsius. Im Laufe des Donnerstags fallen die Spitzenwerte schließlich auf maximal 21 Grad Celsius ab. In Richtung Wochenende pendelt sich das Thermometer auf diesem Niveau ein. 

Zahlreiche Wetter-Experten haben es bereits zu Jahresbeginn erwartet. Die neuesten Daten bestätigen es nun: Uns erwartet ein Hitzesommer mit Rekordtemperaturen.

Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

tu