Vorsicht Betrüger! Durch die fortschreitende Digitalisierung und die technologische Weiterentwicklung der Gesellschaft steigt auch die Anzahl an Cyberangriffen und Betrügern, die diesen Trend ausnutzen wollen. Deshalb warnen Datenschutz-Experten schon seit mehreren Jahren vor Phishing-Mails und Cyberattacken.

Wie die deutsche Bundespolizei in einem Pressebericht und auf Twitter mitteilt, werden derzeit betrügerische E-Mails im Namen der Bundespolizei verschickt. Dabei nutzen die Täter offizielle Logos und Bildwortmarken, wodurch die Fake-Mails für unwissende Empfänger authentisch und vertrauenswürdig wirken.

Achtung Betrugs-Mails: Bundespolizei warnt vor Fake-Schreiben

In den Fake-Mails wird den Adressaten im Name des Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums vorgeworfen, eine Straftat begangen zu haben. Dabei handelt es sich um die vermeintliche Nutzung von kinderpornografischen Inhalten. Die Empfänger werden dazu aufgefordert, innerhalb einer strengen Frist von 72 Stunden zu dem Sachverhalt Stellung zu beziehen. Sollte diese Frist verstreichen, wird den Adressaten mit einem Haftbefehl sowie einer sofortigen Verhaftung gedroht. Dabei enthalten die Texte der Fake-Mails oftmals Rechtschreibfehler und grammatikalische Fehler.

In einem Twitterbeitrag warnt die Bundespolizei vor solchen E-Mails und betont, dass es sich bei diesen Fake-Mails um keine Schreiben der Bundespolizei handelt. Die Bundespolizei rät Betroffenen, auf solche E-Mails nicht zu antworten oder zu reagieren.

Zudem sollen Empfänger von den Fake-Nachrichten auf keinen Fall einen möglicherweise geforderten Betrag zahlen. Stattdessen sollen sie auf einer nahegelegenen Polizeidienststelle eine Strafanzeige stellen.

Passend zum Thema: Neben Fake-Mails versuchen Betrüger auch oftmals über das Telefon ihre Opfer zu erreichen - dabei geben sie sich immer wieder auch als die Polizei aus.