Trotz zahlreicher Reisemöglichkeiten durch die Corona-Lockerungen der Bundesregierung lohnt sich auch ein Urlaub in Deutschland im Sommer 2020. Denn: Es wird heiß, sehr heiß sogar. Die "Weltwetterorganisation" und weitere Meteorologen sahen bereits im Frühling ihre Wetter- und Temperaturprognose für dieses Jahr bestätigt. Trockenheit und teils extreme Hitze werden den Sommer wohl dominieren. 

Die Wetter-Experten von "The Wheather Channel" erwarten eine Hitzewelle, die auf Deutschland zurollt. Diese hat demnach bis zu 40 Grad Celsius im Gepäck. Startpunkt der Entwicklung war am Samstag, 20. Juni 2020. Das war passenderweise der kalendarische Sommerbeginn.

Über 30 Grad: Steigende Temperaturen zum Wochenbeginn

In dieser Woche steigen die Temperaturen bereits über die 30-Grad-Marke, so die Meteorologen. Von Südwesten aus breitet sich die Hitze über ganz Deutschland aus. Bereits Ende der Woche (26.-28. Juni 2020) sollen zum Teil 38 Grad Celsius auf dem Thermometer angezeigt werden. Das liegt insbesondere an Wetter-Hoch "Utz". Vielerorts sind die Temperaturhöhepunkte allerdings noch nicht erreicht. 

Dass der derzeitige Temperaturrekord für Juni von 39,6 Grad Celsius geknackt wird, hält Jan Schenk, Experte bei "The Wheather Channel" für realistisch: "Wenn die Wetterlage sich nicht gravierend ändert, dann halte ich lokal 40 Grad für möglich".

Auch interessant: Die ultimative Waffe gegen heiße Tage im Büro oder zu Hause: ein Ventilator. Stiftung Warentest hat 18 Ventilatoren getestet und ist zu einem gemischten Ergebnis gekommen.

Kaltlufttropfen: Regenschauer und Gewitter möglich

Dabei kann es zu teils extremer UV-Strahlung durch stundenlangen Sonnenschein kommen. Der "Deutsche Wetterdienst" warnte erst kürzlich vor der Sonnenbrandgefahr in Deutschland. Wer sich bei der Hitze im Freibad abkühlen möchte, muss in der Corona-Krise besondere und kuriose Regeln beachten. 

Neben der Sonnenbrandgefahr besteht auch das Risiko für teils heftige Sommergewitter als Reaktion auf die hohen Temperaturen. Ab spätestens Samstag (27. Juni 2020) muss sich Deutschland vom sonnigen Wetter verabschieden. Grund dafür ist ein sogenannter "Kaltlufttropfen". Laut Angaben des "Deutschen Wetterdienstes" handelt es sich dabei um ein "Tief mit einer abgeschlossenen Zirkulation". Dieses bringt wohl kräftige Niederschläge mit sich. Aber auch starke Gewitter sind demnach möglich. 

Zuletzt richteten die Unwetter diverse Schäden in Franken an.  Alle wichtigen Informationen zu Gewittern finden Sie im Unwetter-Ticker von inFranken.de.

tu