Die beiden Syrer sind 20 und 18 Jahre alt und damit Heranwachsende. Sie sollen Mitglieder einer kurdischen Schleuserbande gewesen sein. Sie kamen später selbst als Flüchtlinge nach Deutschland und wohnen jetzt in einer Kölner Flüchtlingsunterkunft. Sie seien derzeit auf freiem Fuß, sagte ein Gerichtssprecher.

Für 2500 Dollar pro Person organisierte die Schleuserbande laut Staatsanwaltschaft den Transport von irakischen Flüchtlingen von der Türkei nach Griechenland. Weil das Schlauchboot überladen und nicht seetüchtig gewesen sei, sei es auf dem Meer kurz vor der griechischen Insel Kos gekentert. Dabei seien mindestens acht Flüchtlinge ertrunken.