Bei einer Landeswahlversammlung in Neuss erhielt Spitzenkandidat Westerwelle 346 von 393 Stimmen (88 Prozent), Bahr erhielt 345 von 382 gültigen Stimmen (90 Prozent).

Westerwelle gab für seinen Landesverband ein hohes Wahlziel vor. Er kämpfe nicht für «fünf plus x», sondern dafür, die FDP in NRW an ein zweistelliges Ergebnis heranzuführen, sagte er. Bei der Bundestagswahl 2009 hatte die FDP 14,6 Prozent der Stimmen erzielt - in NRW 14,9 Prozent. In Umfragen liegt sie seit Wochen nur noch bei vier Prozent.

NRW-Landesparteichef Christian Lindner warnte die Union, sich bei den Grünen anzubiedern. Das Ergebnis wären Stimmenverluste für die Union, Gewinne für die Grünen und eine rot-grüne Bundesregierung, sagte er.