Der Entwicklungshelfer gehörte einer Gruppe von Mitarbeitern der Vereinten Nationen an, die am Dienstag überfallen und entführt worden war.

Das Auswärtige Amt hatte den Vorfall bestätigt und erklärt, gemeinsam mit der deutschen Botschaft in Sanaa und anderen zuständigen Behörden im Jemen tue man alles in der Macht Stehende, «um den Fall einer guten Lösung zuzuführen».

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Saba hatten Bewaffnete die UN-Gruppe, der auch Bürger aus Kolumbien, dem Irak und ein Palästinenser angehörten, nahe der Hauptstadt Sanaa verschleppt. Die Entführer forderten die Freilassung eines Gefangenen, hieß es.