Auch mit Blick auf die Neonazi-Mordserie sei es unerträglich, «wenn wir bewusst und gewollt unsere Ermittlungsbehörden blind machen», sagte Friedrich am Freitag in München. Technisch wäre es eigentlich leicht nachzuschauen, «mit wem haben die Verbrecher im letzten halben Jahr telefoniert oder per E-Mail verkehrt. Dann hätten wir Namen und Fakten auf dem Tisch.» Aber nach geltender Rechtslage sei «alles gelöscht», kritisierte der Innenminister auf dem Dreikönigstreffen der Münchner CSU.