Es gehe um Grundfragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, sagte er der Zeitung «Die Welt» (Montag). «Die kann man in einem Kuschelwahlkampf nicht darstellen.» Die Strategie, den Gegner einzulullen, sei 2009 aus der großen Koalition heraus «richtig und erfolgreich» gewesen. Aber jetzt erfordere die Situation eine harte Auseinandersetzung mit der Opposition.

SPD und Grüne würden «die Interessen der sozialistischen Internationalen und nicht der Bürger in Deutschland» vertreten, kritisierte Dobrindt. Zusammen mit dem französischen Präsidenten François Hollande bereiteten sie «einem Eurosozialismus den Weg». Mit ihrer «Gleichmacherei» zerstörten SPD und Grüne «die EU als Leistungsunion» und gefährdeten «den Wohlstand in Europa».