Die EU-Mitgliedstaaten hatten sich geeinigt, das Arbeitsverbot mit einer neuen Richtlinie von derzeit zwölf auf neun Monate zu verkürzen. Auch die Bundesregierung hat trotz anfänglicher Bedenken zugestimmt.

«Was in Brüssel geplant wird, würde zu einer Lockerung unseres restriktiven Asylrechts führen und Missbrauch ermöglichen», sagte Dobrindt. «Das Grundrecht auf Asyl gilt für verfolgte Menschen, nicht für Wirtschaftsflüchtlinge.»