Die 16 Finanzminister nahmen insgesamt 94 Millionen Euro mehr ein als sie ausgaben, schreibt das «Handelsblatt» unter Berufung auf eine Übersicht des Bundesfinanzministeriums. Im Vorjahreszeitraum machten sie demnach noch ein Minus von 2,7 Milliarden Euro.

Allerdings erwirtschafteten nur 7 der 16 Länder einen Überschuss. An der Spitze stehen dem Bericht zufolge Bayern, Sachsen und Berlin. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl habe Berlin mit 222 Euro den zweithöchsten Pro-Kopf-Überschuss aller Länder nach Sachsen (233 Euro) erzielt.

Während sechs Empfängerländer im Länderfinanzausgleich das erste Halbjahr mit einem Plus abschlossen, fuhren zwei der drei Zahler, nämlich Baden-Württemberg und Hessen, hohe Defizite ein. Nur das dritte Geberland Bayern erzielte einen Überschuss.