Wer auf Reisen geht, kommt mit einer Girocard ziemlich weit: Rund um den Globus kann man an ca. 1,1 Millionen Geldautomaten mit dem Maestro- oder Cirrus-Logo Bargeld erhalten und in über 100 Ländern an knapp elf Millionen Händlerterminals bezahlen. Doch was passiert, wenn die Karte abhanden kommt? Wären dann Reiseschecks eine Alternative? Wie sollte die Reisekasse überhaupt bestückt sein? Fragen, auf die unsere Leser Antworten von zwei Experten bei einer Telefonaktion dieser Zeitung bekommen.

Am Dienstag, 18. Juli, sitzen von 16 bis 17.30 Uhr zwei Mitarbeiter von Geldinstituten aus der Region an unserem Lesertelefon:

Elfriede Reckerth (Commerzbank Bamberg) ist bei unserer Telefonaktion am Dienstag, 18. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr unter der Durchwahl 0951/188-221 zu erreichen.

Markus Fösel von der Sparkasse Bamberg beantwortet alle Fragen zur Reisekasse am Dienstag, 18. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr unter der Nummer 0951/188-226.


Manche Karten sind gesperrt

Zum Beispiel können sie erklären, dass Girocards aus Sicherheitsgründen oft für den Auslandseinsatz gesperrt oder auf eine bestimmte Summe begrenzt sind. Deshalb sollten Urlauber vor der Reise mit ihrer Bank klären, wie hoch das Verfügungslimit im Ausland ist und die Karte freischalten lassen bzw. das Limit erhöhen. Auch weisen die Experten darauf hin, dass Girocards mit dem V PAY-Logo hauptsächlich in Europa eingesetzt werden können.


Obacht vorm Hinterstübchen

Wichtig ist auch zu wissen: Bei Bargeldabhebungen im Ausland eine Sprache zu wählen, die man versteht - um ungewünschte Transaktionen wie Spenden zu vermeiden. Oder: Bei bargeldlosen Zahlungen soll das Kartenlesegerät auf der Ladentheke oder am Restauranttisch stehen, statt dass der Kassierer mit der Geldkarte ins Hinterstübchen verschwindet.

Für die richtige Zusammenstellung der Reisekasse muss man wissen, welche Zahlungsmittel für das jeweilige Reiseziel nötig sind. Euro oder Dollar - was wird im Urlaubsland bevorzugt? Wie bleiben Jugendliche flüssig, die ihren ersten Urlaub ohne Eltern machen? Wie sollte die Reisekasse für ein Fernziel bestückt sein?
Die richtige Auswahl fällt, je nach Ziel, Dauer und Art der Reise, unterschiedlich aus und kann sich aus Zahlungskarten, Reiseschecks oder Bargeld zusammensetzen. Doch was ist davon am sichersten und sinnvollsten?


Geheimzahl ausgespäht?

Mit welcher Karte man an ausländischen Automaten Bargeld abheben und welche speziellen Tipps gibt es für die Bedienung ausländischer Geldautomaten? Wie hoch sind die Gebühren beim Einsatz der Zahlungskarten im Ausland? Wie lässt sich verhindern, dass die Geheimzahl ausgespäht wird, wie schützt man sich vor Diebstahl, wo werden im Notfall die Karten gesperrt? Wer kommt für den Schaden auf, wenn Kriminelle das Konto geplündert haben, was ist zu tun, falls nach dem Urlaub unberechtigte Abbuchungen auf dem Konto festgestellt werden?
Fragen über Fragen. Antworten auf diese und alle weiteren Themenkomplexe rund um die sichere Reisekasse gibt es bei unserer kostenlosen Telefonaktion am Dienstag, 18. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr.