Moderne Handys sind für viele ihrer Besitzer ständige Begleiter. Sie sind Uhr mit Weckfunktion, Einkaufszettel, Musikcenter, Nachrichtenzentrale und die Verbindung zu Freunden - ganz nebenbei kann man mit ihnen immer noch telefonieren. Jetzt sollen zumindest die neueste Generation der iPhones auch noch zum virtuellen Geldbeutel werden. Entsprechenden Gerüchten zufolge, die wie immer im Vorfeld einer Apple-Neuvorstellung hochkochen, hat der Konzern mit den großen Kreditkartenanbietern entsprechende Vereinbarungen getroffen. Und natürlich muss man sich nicht noch eine weitere Geheimzahl merken. Der Fingerabdruck, den es schon auf manchen Geräten gibt, soll dafür sorgen, dass Geld fließt.

Das umständliche Suchen nach passendem Kleingeld oder die Sorge, ob man genügend Geld dabei hat, sind dann endlich Vergangenheit. Freilich werden die Anbieter wie Visa, Mastercard und American Express ihre Lesegeräte entsprechend aufrüsten oder neue ausgeben. Doch das Bezahlen mit Hilfe eines Fingerabdrucks wird sich erst dann durchsetzen, wenn die Methode sicher und überall möglich sein wird. Auch im kleinen Dorfladen. Wenn das erreicht ist, können die Hersteller ihren Geräte wirklich Wichtiges beibringen, Kaffeekochen zum Beispiel.