"Michael Douglas hat nie gesagt, dass Cunnilingus die Ursache für seinen Krebs gewesen war. Es wurde darüber diskutiert, dass Oral-Sex der Grund für bestimmte Oral-Krebserkrankungen sein könnte, wie auch ein Arzt in dem Artikel bestätigte. Aber Douglas hat nie behauptet, dass dies auch die Ursache für seinen Krebs war", zitiert das US-Magazin "People" Douglas' Sprecher.

Später scherzte Douglas selbst über den Wirbel, den sein vermeintliches Geständnis ausgelöst hatte: "In den letzten 24 Stunden wurde ich zum Aushängeschild für Oralkrebs", erklärte er unter viel Gelächter bei einem Event der American Cancer Society in New York. "Ich denke, wir würden alle gerne wissen, woher unser Krebs kommt. Ich wollte einfach nur auf HPV (Humane Papillomaviren) aufmerksam machen. Viren, die orale Krebserkrankungen verursachen können und die leicht kontrolliert werden können. Kinder können sich dagegen impfen lassen."

Der "Guardian" hatte Douglas in dem entsprechenden Interview mit folgenden Worten zitiert: "Denn ohne zu speziell werden zu wollen, dieser bestimmte Krebs wird von HPV verursacht, die tatsächlich beim Oralverkehr übertragen werden." Rauchen oder Alkohol seien nicht der Auslöser seiner überstandenen Krebserkrankung gewesen.

Ex-Frau meldet sich zu Wort

Auch Douglas' Ex-Frau Diandra, mit der er 23 Jahre lang verheiratet gewesen war, meldete sich inzwischen zu Wort und erklärte der Promi-Seite "TMZ", dass sie nicht mit HPV infiziert sei. Douglas aktuelle Ehe-Frau, Catherine Zeta-Jones (43) wollte bisher noch keinen Kommentar abgeben. Die beiden sind seit fast 13 Jahren verheiratet.

Humane Papillomaviren (HPV) können nicht nur Gebärmutterhalskrebs auslösen. Sie sind auch die Hauptursache für Mandel- oder Zungenkrebs. Einen hundertprozentigen Schutz vor der Infektion gibt es nicht. Die Ständige Impfkommission in Berlin empfiehlt, alle Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren gegen HPV zu impfen. Für Jungen gibt es diese Impfung bislang noch nicht. spot-on news