Tragödie in Lippstadt: Am Dienstagvormittag ist ein sechsjähriger Junge in einem Freibad in Nordrhein-Westfalen ertrunken. Wie die Polizei berichtet, bemerkte ein Bademeister gegen 11.30 Uhr das Kind im Wasser treiben. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche starb das Kind noch im Schwimmbad. Der Junge sei in einem separaten Schwimmbecken mit 1,40 Metern Tiefe gewesen, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur schilderte.

Ob der Junge schwimmen konnte, war zunächst unklar. Ein Notfallseelsorger betreute nach dem Unglück die Eltern des Kindes. Sie waren ebenfalls im Schwimmbad - konnten bisher jedoch noch nicht befragt werden. Die Polizei ermittelt nun die näheren Todesumstände.

Vor wenigen Wochen hat sich ein Familiendrama ereignet. Ein Vater wollte seinen ebenfalls sechsjährigen Sohn vor dem Ertrinken retten und schwebte dann selbst in Lebensgefahr. Der Junge starb. red/mit dpa