Psychisch kranker Mann rennt vor Linienbus: Am Montagnachmittag (30. Juli 2018) ist in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) ein 28-jähriger Mann vor einen Linienbus gesprungen. Wie die Polizei berichtet, sprang der Mann aus einem Gebüsch vor den voll besetzten Bus. Durch den frontalen Zusammenprall erlitt er schwere Verletzungen. Beim Crash wurde er meterweit über die Fahrbahn geschleudert.


Dortmund: Mann rennt blutverschmiert vor Bus

Er rappelte sich jedoch auf und setzte sich blutüberströmt in die vordere Türe des Linienbusses. Kurze Zeit später stand er wieder auf und rannte in ein nahe gelegenes Waldstück. Alarmierte Einsatzkräfte fanden den 28-Jährigen einige Minuten später im Wald. Dort trafen sie ihn ganz ruhig sitzend an.

Nach einem kurzen Gespräch kippte die Stimmung beim Schwerverletzungen: Er begann zu pöbeln und sich aggressiv gegenüber den Einsatz- und Rettungskräften zu äußern. Daraufhin legten ihm die Polizisten Handschellen an und fixierten ihn am Boden. Bei der Fixierung biss er einer Polizistinnen in die Wade. Einem anderen Polizeibeamten biss er in den Unterarm. Immer wieder versuchte er die Beamten zu beißen.


Reanimation im Wald

Nach einem kurzen Gespräch mit dem Rettungsarzt verlor der 28-jährige Mann das Bewusstsein. Sofort wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Der 28-Jährige wurde umgehend durch Rettungskräfte in ein Dortmunder Krankenhaus gebracht. Dort erlag er seinen Verletzungen.

Den ersten Ermittlungen der lokalen Behörden nach, war der Mann psychisch krank . An seiner Kehle und an den Armen entdeckten Beamte mehrere Schnittwunden und Verletzungen. Die Wunden bluteten sehr stark. red/tu