Razzia, Hausdurchsuchung und Festnahme in Berlin: Derzeit läuft in der Hauptstadt eine groß angelegte Razzia von Gebäuden, die der linksautonomen Szene in Berlin zuzuordnen sind. Rund 350 Polizeibeamten sind vor Ort und führen eine Hausdurchsuchung durch.

 


Was ist der Hintergrund?

Gegenüber "Focus" sagte ein Polizeisprecher, dass der Hintergrund der Durchsuchungen, die Vorfälle vom 11. März 2018 seien. Damals kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein Mann wurde krankenhausreif geprügelt. Kurz darauf wurden wohl Beamte der örtlichen Polizei mit Pfefferspray angegriffen worden. Die Konsequenz: Ein Haftbefehl gegen einen 41-Jährigen, der der linksautonomen Szene zugeordnet wird, die ein Haus in der Rigaer Straße 94 besetzt hat.

Es wurde klargestellt, dass es es nicht die Absicht sei, das besetzte Haus räumen zu wollen. Sondern es gehe viel mehr darum, die Wohnung des Verdächtigen zu durchsuchen. Gegen 8.30 Uhr wurde der 41-Jährige vor Ort festgenommen. Laut Aussage des Polizeisprechers, verlaufe alles ruhig.
Die Polizei rechnen allerdings damit, dass es in den kommenden Tagen zu Brandstiftung und Sachbeschädigungen im Berliner Stadtgebiet kommen könnte, sagte der Sprecher dem Medienportal.