Fliegerbombe in Regensburg gesprengt: In Regenburg (Oberpfalz, Bayern) ist am frühen Mittwochmorgen (24. April 2019) eine Fliegerbombe gesprengt worden. Laut Informationen der Deutschen-Presse-Agentur wurden deshalb rund 4500 Anwohner evakuiert. Die Sprengung erfolgte gegen 4.40 Uhr in der Früh im Osten der Stadt.

Fliegerbombe in Regensburg entdeckt: Hunderte Einsatzkräfte vor Ort

Wie die Mittelbayerische berichtet, war das 250 Kilogramm schwere Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg zunächst nicht entschärfbar. Durch einen recht komplizierten Zünder, sei zudem kein Transport möglich gewesen. Entdeckt wurde die Fliegerbombe am Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten. Durch die Sprengung entstand am Morgen eine Detonation, deren Geräusch kilometerweit in Regensburg zu vernehmen war und viele Menschen aus dem Schlaf riss. Die Sprengung wurde mit Hilfe eines Roboters vorgenommen, der die Sprengladung an der Bombe anbrachte.

Die Evakuierung des Gebietes war laut Angaben der örtlichen Polizei gegen 02.45 Uhr abgeschlossen. Die Polizei rechnet damit, dass alle Evakuierten gegen 06.30 endgültig in ihre Wohnhäuser zurück können. Laut mehreren Medienberichten, gingen durch die Detonation zahlreiche Fensterscheiben zu Bruch und viele Hausfassaden kamen zu Schaden. Wie hoch der Gesamtschaden ist, ist aktuell noch unklar. Wie die Polizei gegen 05.35 Uhr via Twitter mitteilte, werden die Straßensperren, die seit dem kompletten Dienstag bestanden, nach und nach aufgelöst.

Regensburg: Anwohner wurden ungeduldig

Viele der evakuierten Anwohner zeigten lange Geduld, stiegen jedoch umgehend ins Auto, als die Sicherheitsbehörden eine erste Entwarnung gaben.

Fliegerbombe in Regensburg: Karte zeigt, wo sie gefunden wurde

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