Erfurt
Orale Befriedigung

Oralsex, "Kippe danach", kein Ticket: Mehrere Strafen für zwei Fahrgäste im Regional-Express

In einem Regionalexpress hat eine Dame einen 57-Jährigen oral befriedigt. Die beiden wurden mehrfach zum Unterlassen ihrer sexuellen Handlungen aufgefordert - ohne Erfolg. Nun haben sie mehrere Anzeigen am Hals.
Die Dame befriedigte den Mann während der Zugfahrt oral. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Oralverkehr im Zug: Am Samstagabend (13. Juni 2020) ist es im Regionalexpress auf der Fahrt von Sangershausen nach Erfurt zu einem Vorfall gekommen. Laut Angaben der Bundespolizei befriedigte eine 51-Jährige einen 57-jährigen Mann im Zug oral. 

Trotz mehrfacher Aufforderungen durch eine Zugbegleiterin den Oralsex zu unterlassen, setzten sie ihre Handlungen fort und machten einfach weiter. Als der Zug in Erfurt ankam, erhielten die Beiden eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Oral-Sex im Regionalverkehr: Eine teure "Kippe danach"

Da die 51-Jährige und der 57-Jährige sich nach dem Sex eine Zigarette im Regionalexpress anzündeten, erwartet sie ebenfalls eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Bundesnichtrauchergesetz. Außerdem fuhren die Beteiligten "schwarz", wodurch sie sich Leistungen erschlichen - ebenfalls eine Anzeige: Also eine insgesamt teure Zugfahrt für die Wohnsitzlosen, wie die Einsatzkräfte berichten.

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Über etwaige Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz, beispielsweise ob der Mann (57) und die Dame (51) einen Mundschutz während der Fahrt trugen, ist derzeit noch nichts bekannt. 

tu