Tragischer Ausgang einer Vermisstensuche: Ein 14 Jahre altes Mädchen aus Deutschland wurde tot aus der Nordsee geborgen. Die 14-Jährige galt tagelang als verschwunden. Einen Tag zuvor endete auch die Vermisstensuche nach einem 17-Jährigen aus Bayern mit einem schlimmen Ausgang.

Das Mädchen war laut Polizei vor knapp einer Woche ertrunken. Ein Rettungsteam hatte die Leiche bei einer Bohrinsel gefunden und an Land gebracht. Sie wurde den Eltern übergeben, teilte die Polizei am Freitagabend (17. Juli 2020) in Nes auf Ameland mit.

Vater und Schwester waren bei Verschwinden auch im Wasser

Das Mädchen war am vergangenen Samstagabend bei Dunkelheit mit dem Vater und der jüngeren Schwester im Wasser. Vermutlich geriet die 14-Jährige durch die starke Strömung in Not. Sie war bei der Dunkelheit schnell nicht mehr zu sehen. Der Vater und die zweite Tochter konnten sich retten und alarmierten die Rettungskräfte.

Tagelang wurde dann mit Unterwasserapparaturen, Fischerbooten und auch Helikoptern nach dem Kind gesucht. Die großangelegte Suche blieb jedoch erfolglos. Die Hoffnung, dass das Mädchen überleben könnte, war schnell verflogen.

 

red/dpa