Massenschlägerei beim Fußball: In den Abendstunden des Dienstags (27. März 2018) eskalierte das Meisterschaftsspiel zweier Amateur-Fußballvereine bei Aachen (Nordrhein-Westfalen). Bei der Partie zwischen dem SC Kellersberg und dem SV Blau-Weiß Alsdorf (Kreisliga D) kam es zu einem groß angelegten Polizeieinsatz. Insgesamt waren sechs Streifenwagen vor Ort. Die Bilanz: Fünf Verletzte, Spielabbruch, zahlreiche Tatverdächtige.

Die örtliche Polizei erhielt gegen 20.20 Uhr die Information: "Anruferin meldet eine Massenschlägerei zwischen zwei Fußballmannschaften auf dem Kellersberger Sportplatz! 40 Beteiligte! Sollen auch Messer im Spiel sein! Sonder- und Wegerechte sind freigegeben!"


Was war passiert?

Zeugen berichteten, dass ein Foulspiel eines Spielers des SC Kellersberg der Eskalation voraus gegangen sei. Der gefoulte Spieler sei unmittelbar wieder aufgestanden und habe seinem Kontrahenten ins Gesicht geschlagen. Kurz darauf kam es zur Rudelbildung auf dem Platz. Ein Zeuge berichtet, dass "sich danach Trauben gebildet haben, aus der sich eine Massenschlägerei entwickelte". Der Schiedsrichter pfiff, von den Beteiligten unbemerkt, das Spiel ab und flüchtete sich in die Kabine.

Nachdem die Tumulte nach einiger Zeit durch die Polizeibeamten beruhigt werden konnte, wurde festgestellt, dass es insgesamt fünf Verletzte, einer davon mit einem Nasenbeinbruch, gab. Wie zuerst vermutet, waren jedoch keine Messer durch die Beteiligten im Einsatz.

Die weiteren Ermittlungen der örtlichen Behörden dauern derweil noch an.