Umgekippter Lkw blockiert A7: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (29. März 2018) ist auf der A7 am Hattenbacher Dreieck ein Sattelzug umgekippt. Gegen 1 Uhr nachts beging ein 27-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Bamberg einen folgenschweren Fahrfehler. Der Mann arbeitet für eine sächsische Spedition.

Auf nasser Fahrbahn, kam der Lkw bei "nicht angepasster Geschwindigkeit" in Schlingern und der Fahrer verlor die Kontrolle über das Steuer. Der Sattelzug schleuderte quer über die vier Fahrbahnen hinweg und schlug in die linksseitige Betonschutzwand ein. Der Anhänger kippte um und blieb schwer beschädigt, quer über die Fahrbahn der A7 liegen.


Sechsstelliger Schaden

Glücklicherweise konnten nachfolgende Autos rechtzeitig abbremsen, so dass es zu keinen Folgeunfällen kam. Der Lkw-Fahrer aus Oberfranken verletzte sich leicht bei dem Unfall. Aufgrund des querliegenden Sattelzuges verstopfte die Fahrbahn und es konnte sich keine Rettungsgasse bilden. Deshalb musste Einsatzkräfte schließlich aus der entgegengesetzten Richtung zur Unfallstelle kommen. Letztlich gelang es den Feuerwehren aus Richtung Kirchheim zum Sattelzug zu gelangen.

Die Bergungsmaßnahmen werden sich laut Angaben der Polizei bis in den Vormittag des Donnerstags (29. März 2018) hinein ziehen. Die Beamten rechnen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um das Hattenbacher Dreieck. Zur Reinigung der Fahrbahn setzten die Beamten die sogenannte "Ölhexe" ein, ein Spezialfahrzeug, was für die Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen zuständig ist.

Die Autobahnpolizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 100.000 Euro.