Ekelhafter Fund auf der Autobahn 7: Bei der Kontrolle eines Transporters in den Morgenstunden des Donnerstags, 07.03.2019 stellte eine Streife der Hildesheimer Autobahnpolizei fest, dass in dem Fahrzeug eine größere Menge Fleisch größtenteils unverpackt transportiert worden ist. Das berichten die Beamten in einer Pressemitteilung. Einen Tag später wurde die Polizei in Oberfranken fündig. In Selb entdeckten die Beamten 600 Kilogramm Dönerfleisch, das ebenfalls nicht ordentlich transportiert worden war.

Zurück zum Fund bei Hildesheim: Nach vorliegenden Erkenntnissen war der aus dem Raum Hannover stammende Transporter auf der A 7 in Richtung Süden unterwegs. Das Fahrzeug fiel der Streife gegen 7 Uhr auf, da die Abgasanlage übermäßig Rauch entwickelte. Ferner hing die Hinterachse leicht durch. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle.

Der Haufen Fleisch war unverpackt

Als der 52-jährige Fahrer bei Überprüfung des Fahrzeuges die Ladefläche öffnete, stellten die Beamten fest, dass sich auf dieser ein größerer Haufen Fleisch befand, das größtenteils unverpackt war.

Darunter befand sich zwar eine Plastikpalette, jedoch hing das Fleisch an den Seiten herunter. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt und das Veterinäramt des Landkreises Hildesheim wurde informiert.

Die Streife musste die Kontrollstelle auf Grund einer gemeldeten Gefahrenstelle auf der Autobahn kurzzeitig verlassen. Bei ihrer Rückkehr war zwischenzeitlich der Chef des Transporterfahrers mit einem weiteren Fahrzeug an der Kontrollstelle erschienen und die Männer hatten das Fleisch in Plastiktüten verstaut und auf beide Fahrzeuge verteilt.

Durch die Mitarbeiter des Veterinäramtes wurde die Temperatur der Ladung gemessen. Da das Fahrzeug über eine Kühlanlage verfügt, gab es nach vorliegenden Informationen diesbezüglich keine Beanstandungen. Die Fahrzeuge wurden versiegelt und Richtung Firmenanschrift in Hannover zurückgeschickt. Dort wurden sie von zwischenzeitlich informierten Mitarbeitern des Veterinäramtes Hannover in Empfang genommen.

Die Ware wurde sichergestellt und es wurden Proben genommen. Nach Vorliegen aller Informationen wird durch das Veterinäramt in Hannover über das weitere Vorgehen entschieden.