Nach dem Transport von rund 1,2 Kilogramm Kokaingemisch in seinem Magen von Südamerika nach Hessen ist ein Mann vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Das Rauschgift, das im April dieses Jahres am Frankfurter Flughafen sichergestellt wurde, war in nur 33 Behältern verpackt - "eine außergewöhnliche Schluckleistung", hieß es am Montag bei Gericht.

Als Tatmotiv nannte der 62-Jährige die allgemeine schlechte Wirtschaftslage in seinem Heimatland. In einem Café sei er offen von einem Drogenhändler angesprochen worden, ob er nicht den Transport übernehmen wolle. 2000 US-Dollar sollte er dafür als Kurierlohn erhalten.