Ein 68-Jähriger ist beim Wandern im Wettersteingebirge in Oberbayern tödlich verunglückt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der Tourist aus Nordrhein-Westfalen am Freitag alleine auf der Alpspitze unterwegs, als er beim Abstieg das Gleichgewicht verlor und 100 Meter in die Tiefe stürzte. Nach Angaben der Polizei blieb er auf etwa 2200 Metern Höhe leblos liegen. Ein Zeuge hatte den Unfall beobachtet und die Einsatzkräfte gerufen. Sie bargen den Mann.

Am Walchensee: Wanderer stürzt ab und stirbt

Ein weiterer tödlicher Wanderunfall ereignete sich am bayerischen Walchensee. Ein Wanderer ist einen steilen Abhang herabgestürzt und an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der 76-Jährige stand am Freitagnachmittag am Wegesrand, als ein Versorgungsfahrzeug vorbei fuhr, wie die Polizei in Rosenheim am Samstag mitteilte. Der Mann verlor das Gleichgewicht und stürzte den Abhang hinunter.

Der Bergwacht gelang es, ihn zu reanimieren. Er wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Murnau geflogen, wo er kurz darauf starb. Seine Ehefrau musste den Unfall mit ansehen und wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Nach Angaben der Polizei sagten Zeugen aus, das Fahrzeug sei mit langsamer, angepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen und habe den 76-Jährigen auch nicht berührt.

29-Jähriger stürzt zehn Meter in die Tiefe

Glimpflicher ging ein Absturz am Ufer des Königssees aus. Ein 29 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg stürzte in der Nacht auf Samstag am Ostufer einen Steilhang hinab rund zehn Meter in die Tiefe. Dabei verletzte er sich schwer an Schulter, Brustkorb und Sprunggelenk. Fünf Stunden dauerte es nach Angaben von Berg- und Wasserwacht, bis der junge Mann gerettet war.

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