• Wahl-O-Mat zur Landtagswahl startet am 20. September
  • Umfrage zeigt: Alleinregierung am beliebtesten
  • CSU in Umfragen auf Tiefstand von 35 Prozent

Update 21.09.2018: Kunstschaffende fordern: Horst Seehofer soll vor Landtagswahl in Bayern zurücktreten

Update 21.09.2018: Neuer Höchstwert für AfD im DeutschlandTrend - Union sinkt weiter ab

Nächster Tiefschlag für die kriselnde Große Koalition. Im neuen DeutschlandTrend der ARD hat die AfD einen neuen Höchstwert erzielen können und so mittlerweile die SPD hinter sich gelassen.

Update 20.9.2018: Diese Koalitionen sind beliebt - was halten die Wähler von Schwarz-Grün?

In einer Umfrage haben 19,3 Prozent der Befragten angegeben, dass sie eine Alleinregierung der CSU allen Koalitionen vorziehen würden. Auf dem zweiten Platz kommt mit 15,4 Prozent eine schwarz-grüne Koalition. Die eher exotische Viererkoalition aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern findet nur knapp dahinter eine Zustimmung von 15,3 Prozent der Befragten. Immerhin 13,7 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen sich eine Koalition aus CSU und AfD.

Gleichzeitig ist die Koalition aus CSU und AfD aber auch die unbeliebteste. Nach den unbeliebtesten Koalitionen befragt, gaben 33,9 Prozent an, dass sie ein rechts-konservatives Bündnis ablehnen. Die genannte Vierer-Koalition wird von 21 Prozent abgelehnt.

Update vom 19.09.2018: Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2018 startet am 20. September

Auch bei der Landtagswahl in Bayern will der Wahl-O-Mat Wählern bei der Entscheidung helfen. Zu diesem Zweck werden landespolitische Themen als Fragen angeboten und der Nutzer kann seine Meinung dazu abgeben. Diese Antworten werden dann mit den Positionen der Parteien verglichen. Als Ergebnis werden dann prozentuale Übereinstimmungen mit den Parteien angezeigt. Einzelne Themen können auch gewichtet werden, wenn sie dem Nutzer besonders wichtig sind.

Update vom 19.09.2018: SPD-Aktion in Zirndorf nicht rechtswidrig - Brotdosen nicht auf Schulgelände verteilt

Nachdem die CSU und die Freien Wähler wegen einer Wahlkampf-Aktion der SPD im mittelfränkischen Zirndorf bereits den Rechtsschutz eingeschalten hatten, ist die Situation um die Aktion "Brotdosen für Schulanfänger" ein Stück weit entschärft. Der SPD-Ortsvorsitzende Markus Trautmann bestätigte dem BR, dass die Brotdosen nicht auf dem Schulgelände verteilt wurden. An bayerischen Schulen und Schulgeländen ist politische Werbung strikt untersagt. Trautmann verwies darauf, dass auch nur dann auf die Kinder zugegangen werde, wenn die Eltern zustimmen würden.

Die Wahlkampf-Aktion hatte Kritik hervorgerufen, da in Zirndorf Brotdosen an Schüler verschenkt worden waren, in denen ein Brief enthalten war. Darin erinnerte die SPD daran, dass sich die Partei sehr für Schulen und Kitas in der Stadt viel getan habe. Die Schüler sollten ihren Eltern doch empfehlen, bei der Landtagswahl ihr Kreuz bei der SPD zu machen. Daraufhin gab es massive Kritik der CSU und der Freien Wähler. Letztere schimpften laut dpa auf Facebook: "Es ist unglaublich, was sich diese SPD in Zirndorf herausnimmt. Wahlwerbung auf Kosten unserer Kinder."

Update 18.09.2018: SPD übt Kritik an CSU und BR wegen TV-Duell

Vor der Landtagswahl wird es ein TV-Duell bayerischer Spitzenkandidaten geben. Aber diese werden nicht wie bisher von CSU und SPD stammen, sondern dieses Mal tritt Markus Söder gegen seinen Herausforderer Ludwig Hartmann von den Grünen an.

Der BR begründet diese Entscheidung mit den aktuellen Zahlen aus dem Bayerntrend, wonach die Grünen mit 17 Prozent auf Platz 2 kommen. Die SPD übt heftige Kritik an der Entscheidung und nennt sie "völlig absurd". Die Auswahl sei ein massiver Eingriff in den Wahlkampf, so SPD-Generalsekretär Uli Grötsch.

Update vom 17.09.2018: Grüne bekommen TV-Duell mit Söder

Nun also doch: Der Bayerische Rundfunk (BR) zeigt am 26. September um 20.15 Uhr ein TV-Duell zwischen CSU-Spitzenkandidat Markus Söder und Grünen-Spitzenkandidat Ludwig Hartmann. Die einstündige Sendung wird von BR-Chefredakteur Christian Nitsche moderiert, teilte der BR am Montag in München mit. Ob es einen direkten Fernseh-Schlagabtausch zwischen dem amtierenden Ministerpräsidenten Markus Söder und dem Spitzenkandidaten einer anderen Partei war bisher unklar, der BR wollte erst die Wahl-Umfrage vom vergangenen Mittwoch genau analysieren.

Grundlage für die TV-Duell-Entscheidung seien letztlich die Zahlen dieses "BayernTrends" vom 12. September gewesen, hieß es. Die CSU kam in der Wählergunst dabei auf 25 Prozent, die Grünen auf 17 Prozent - die drei Drittplatzierten SPD, Freie Wähler sowie AfD kamen auf jeweils elf Prozent. Um auch den weiteren Parteien die Chance zur Darstellung zu geben, werde es am 29. September einen 90-minütigen "Fünf-Kampf" geben. Daran nähmen die Spitzenvertreter der fünf Parteien teil, die laut letztem "BayernTrend" bei mindestens fünf Prozent liegen.

Landtagswahl 2018 zusammengefasst: Elf Dinge, die Wähler wissen müssen

Update vom 12. September 2018, 17:06 Uhr: CSU stürzt in aktueller BR-Umfrage auf 35 Prozent

Es ist ein Debakel: Einer aktuellen Umfrage des BR-Magazins "Kontrovers" zufolge würden derzeit in Bayern nur noch 35 Prozent der Wahlberechtigten die CSU wählen. Die Grünen würden mit 17 Prozent der Wählerstimmen zweitstärkste Kraft. Die SPD käme nur noch auf 11 Prozent, damit lägen die Sozialdemokraten gleichauf mit den Freien Wählern und der AfD. FDP und Linke brächten es auf jeweils 5 Prozent und würden damit den Einzug in den Landtag knapp schaffen.

Update vom 12. September 2018, 10:23 Uhr: Unzufriedenheit mit Söders Kabinett hoch wie nie

Gut vier Wochen vor der Landtagswahl ist die Unzufriedenheit der bayerischen Bürger mit der CSU-Staatsregierung auf einen neuen Höchststand gestiegen. 55 Prozent sind unzufrieden mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söders Kabinett, nur 42 Prozent zufrieden. Das hat das Umfrageinstitut GMS im Auftrag von Sat1.Bayern ermittelt. Noch tiefer im Keller ist das Ansehen von CSU-Chef Horst Seehofer: Nur noch 33 Prozent sind zufrieden mit dessen Arbeit als Bundesinnenminister, 64 Prozent sind unzufrieden - ein Rekordtief.

Demnach geht es seit dem Amtsantritt Söders kontinuierlich bergab mit den Zustimmungswerten des Kabinetts: Im Mai waren noch 52 Prozent zufrieden.

Nur 18 Prozent sind noch für Alleinregierung der CSU

Eine Alleinregierung der CSU befürworten laut Umfrage nur noch 18 Prozent der Wähler, 60 Prozent wäre eine Koalition unter CSU-Führung am liebsten. Dafür gibt es keinen ganz klaren Favoriten: 23 Prozent würden demnach gern die Freien Wähler in der Regierung sehen, 22 Prozent die Grünen. Eine Koalition ohne CSU wäre unpopulär: Das würde nur von 15 Prozent bevorzugt. Auffällig: Laut Umfrage verlieren Staatsregierung und Seehofer schneller an Beliebtheit als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die große Koalition in Berlin. Denn Merkel und Bundesregierung haben in Bayern seit Mai jeweils einstellig an Zustimmung verloren, Staatsregierung und Seehofer hingegen zweistellig.

Update vom 10. September, 13:30 Uhr: Aktuelle Umfrage sieht CSU nur noch bei knapp 36 Prozent

Fünf Wochen vor der bayerischen Landtagswahl ist die CSU einer Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter gesunken. Die Christsozialen kommen demnach nur noch auf 35,8 Prozent, rund zwei Prozentpunkte weniger als bei der Erhebung zwei Wochen zuvor. Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Zeitung "Augsburger Allgemeine" und von "Spiegel Online" durchgeführt.

Die Grünen bleiben wie auch in anderen Umfragen zweitstärkste Kraft. Sie landen bei 16,5 Prozent und konnten sich um 1,4 Punkte verbessern. Die AfD lag dahinter geringfügig verbessert bei 13,7 Prozent. Die SPD legt ebenfalls etwas zu auf 12,1 Prozent. Die Freien Wähler wären mit 8,1 Prozent weiterhin im Landtag und die FDP würde laut der Umfrage mit 5,8 Prozent in das Parlament zurückkehren. Die Linke liegt hingegen mit 2,7 Prozent weiterhin deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Markus Söder: "Es geht um Bayern, nicht nur um Deutschland"

Die schlechten Umfrageergebnisse der CSU in Bayern basieren laut Ministerpräsident Markus Söder auf der von bundespolitischen Themen dominierten öffentlichen Debatte. "Die Dinge, die jetzt im Moment diskutiert werden, haben ja mit Bayern nur sehr wenig zu tun im Grunde genommen", sagte der CSU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am Montag in München. Um in den kommenden fünf Wochen die Zustimmung für die CSU zu verbessern sei Folgendes entscheidend: "Es ist wichtig, dass wir herausarbeiten können, dass es bei der Landtagswahl um Bayern geht, nicht nur um Deutschland."

"Bayern zeigt, wie es besser gemacht werden kann"

Für die CSU sei es im Wahlkampf wichtig, dass die Menschen erfahren, dass es Bayern besser geht als allen anderen. "Bayern zeigt, wie es besser gemacht werden kann. Wir empfehlen uns als das bessere Modell für Deutschland", betonte Söder. Mit Blick auf die seit Wochen schlechten Umfragen der CSU mit Werten um die 36 Prozent und mit Verweis auf die Bundestagswahl 2017 betonte Söder: "Wir haben doch im letzten Jahr ein einziges Demoskopiedesaster erlebt, keine einzige Umfrage hat das Ergebnis widergespiegelt. Auch bei der Wahl in Schweden am Wochenende hätten die Umfragen danebengelegen. "Entscheidend ist, die Stimmung, die man bei der Bevölkerung hört, und was die Menschen von einem erwarten", betonte Söder.

Update 29.08.2018: CSU stürzt in Umfrage um fünf Prozentpunkte ab

Die Krise der CSU geht weiter: In der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung (Mittwoch) kommt die Partei von Ministerpräsident Markus Söder nur noch auf 36 Prozent. Beim vorangegangenen Insa-Trend Ende Juni waren es noch 41 Prozent, also fünf Punkte mehr. Bei der Landtagswahl im September 2013 hatte die CSU 47,7 Prozent geholt.

Insa sieht die Grünen nun auf Platz zwei. Seit der Umfrage im Juni gewinnen sie demnach zwei Punkte auf 15 Prozent und verdrängen die AfD, die unverändert 14 Prozent erreicht, auf Rang drei. Die SPD liegt unverändert bei 13 Prozent und damit auf dem nun vierten Platz. Bei der Landtagswahl 2013 waren es 20,6 Prozent für die Sozialdemokraten.

Die Freien Wähler legen ebenso wie die Grünen um zwei Punkte zu und erreichen nun 8 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt auf 6 Prozent. Die Linken liegen unverändert bei 3 Prozent.

Die CSU könnte somit nicht mehr alleine regieren, sich aber ihre Koalitionspartner aussuchen. Möglich wären mehrere verschiedene Koalitionen.

Umfrage zur Bayerischen Landtagswahl 2018: CSU in der Krise

Zwei Monate vor der Landtagswahl in Bayern droht der CSU weiter der Verlust der absoluten Mehrheit. Einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" und von "Spiegel online" zufolge kämen die Christsozialen aktuell nur auf 38,1 Prozent.

Eine Forsa-Erhebung für das RTL/n-tv-Trendbarometer sah die CSU am Vortag bei 37 Prozent.

Die AfD würde laut Civey-Erhebung derzeit 15,2 Prozent (Forsa: 13) der Stimmen holen. Vom Umfragetief der CSU profitieren auch die Grünen, die auf 15 Prozent (Forsa: 17) kämen. Die SPD würde Stand jetzt deutlich verlieren und nur 12,5 Prozent erreichen (Forsa: 12). Die Freien Wähler kämen auf 7,3 Prozent (Forsa: 8), die FDP liegt bei 5,3 Prozent (Forsa: 5). Die Linken könnten mit 2,7 Prozent (Forsa: 4) rechnen.

Mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sind inzwischen laut Civey-Umfrage nur noch 38 Prozent der Menschen aus Bayern zufrieden - 46,6 Prozent äußerten sich gegenteilig. Im Vormonat war das Stimmungsbild hier noch ausgewogen.

CSU-Generalsekretär Markus Blume hatte am Montag Forsa angegangen und gesagt, das Institut sei "nicht mehr ernst zu nehmen". Die Christsozialen schneiden in Forsa-Umfragen häufig schlechter ab als bei anderen Umfrageinstituten. Vergleicht man die aktuellsten Erhebungen von Civey und Forsa, liegt die Differenz bei den CSU-Stimmen aber nur bei 1,1 Prozentpunkten.

Der Wahltermin 2018 ist auffallend spät

Am 14. Oktober 2018 findet in Bayern die Landtagswahl statt. Das Kabinett bestätigte den bereits seit Anfang Januar diskutierten Termin. Damit wird in diesem Jahr deutlich später gewählt als etwa bei den vergangenen beiden Landtagswahlen. 2013 wurde am 15. September gewählt, 2008 am 28. September, allerdings waren späte Wahltermine im Oktober auch in den Jahren 1974 bis 1990 üblich.