"Der Kreisbrandrat hat uns gebeten, die Feier nicht stattfinden zu lassen, da mehrere Helfer noch zu traumatisiert seien", sagte am Freitag der Zweite Bürgermeister der Stadt, Otto Steffl.

Zu der Feier am 16. April waren ursprünglich rund 700 Mitglieder der Helfervereine eingeladen worden, die nach dem Unfall im Einsatz waren. Bereits eingegangene Geldspenden für das Fest werden laut Steffl zurücküberwiesen, Sachgeschenke auf die Vereine verteilt. Eine Verschiebung komme zunächst aus logistischen Gründen nicht infrage, "aber vielleicht organisieren wir im nächsten Jahr noch mal eine Feier", sagte Steffl. Am kommenden Montag findet in München nach einem ökumenischen Gottesdienst ein Staatsempfang für die Helfer statt.

In Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) waren am 9. Februar zwei Züge frontal zusammengestoßen. Elf Menschen kamen ums Leben.