Laut Kultusministerium sind nur zehn Prozent der rund 26 000 Grundschulpädagogen männlich. Dabei sind sich Experten einig: Buben und Mädchen brauchen für ihre Entwicklung auch männliche Bezugspersonen. Bei der Ursachenforschung kristallisieren sich demnach drei Gründe heraus. Kinderbetreuung wird traditionell als Aufgabe von Frauen angesehen, Kinderpfleger werden nicht üppig bezahlt - und sie müssen sich im Freundeskreis oder in der Familie schief anschauen lassen.