Bei der nächsten Verhandlungsrunde in Baden-Württemberg am kommenden Montag (23. Februar) müsse "der entscheidende Durchbruch" erzielt werden, erklärte die Gewerkschaft am Mittwoch nach einer Sitzung der Verhandlungskommission. Die nächste Verhandlungsrunde für Bayern ist für Dienstag in München geplant.

"Den Arbeitgebern muss klar werden, dass dies das letzte Zeitfenster auf dem Weg zu einer Lösung darstellt", erklärte Bayerns IG-Metall-Bezirkschef Jürgen Wechsler. "Ein Tarifergebnis ohne den Einstieg in eine Bildungsteilzeit, eine verbesserte Fortführung der Altersteilzeit und mehr Geld wird es mit der IG Metall nicht geben können." Die Verhandlungskommission habe auch beschlossen, dass Vorbereitungen für eine Urabstimmung und einen Streik auf den Weg gebracht werden sollten.

Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Lohn, eine verbesserte Altersteilzeitregelung sowie eine neue tarifliche Bildungsteilzeit. Die Arbeitgeber bieten 2,2 Prozent mehr Lohn für die 790.000 bayerischen Metaller.

Zunächst ruft die Gewerkschaft nun noch einmal zu massiven Warnstreiks bei Betrieben im Freistaat auf, am Donnerstag beispielsweise bei Robert Bosch in Ansbach, Electrolux in Rothenburg, Linde in Aschaffenburg und Mahle Behr in Neustadt.