Ein Zusammenprall der Superlative: Am Dienstag, 29.0 Mai, gegen 21.45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall bei dem fünf Sattel- bzw. Lastzüge aufeinander fuhren und ein Sachschaden von 180.000 Euro entstand.

An der Unfallstelle auf der A 7, Fulda-Kassel, zwischen Bad Hersfeld/West und Homberg/Efze fuhr zunächst ein 38-jähriger Deutscher mit seinem Sattelzug aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den rechten Fahrstreifen in einer Gefällstrecke. Der Lkw-Fahrer musste seinen Sattelzug verkehrsbedingt abbremsen. Drei nachfolgenden Fahrern gelang es noch ihre 40-Tonner rechtzeitig durch starkes Abbremsen zum Stehen zu bekommen. Der nachfolgende fünfte Sattelzug, gesteuert durch einen 30-jährigen belgischen Fahrer, erkannte die Verzögerungen der vorausfahrenden Lkws zu spät und fuhr auf den vor ihm haltenden Lastzug auf.




Im weiteren Verlauf wurden alle beteiligten Züge aufeinander geschoben. Bei den Zusammenstößen wurde niemand verletzt. Es entstand lediglich ein hoher Sachschaden. Als Unfallursache wurde seitens der Polizei ungenügender Abstand und Unachtsamkeit angenommen. Die Bergung der havarierten Fahrzeuge gestaltete sich jedoch umso schwieriger, da die Unfallzüge den rechten Fahrstreifen im Baustellenbereich blockierten und vier von ihnen mit schweren Abschleppfahrzeugen abgeschleppt werden mussten. Der rechte Fahrstreifen blieb deswegen drei Stunden gesperrt. Der Verkehr konnte über ausgelagerte Fahrstreifen am Unfallort vorbeigeleitet werden. Im Baustellenbereich gab es drei Kilometer Rückstau.

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