Die UK Health Security Agency gehört der britischen Regierung an und ist für die Planung, Prävention und Reaktion auf externe Gesundheitsbedrohungen verantwortlich. In einem am 25. März 2022 veröffentlichten Bericht spricht die UKHSA von drei neuen Coronavirus-Rekombinationen, also Varianten, die aus zwei bereits bestehenden Varianten hervorgegangen sind. 

Ursprünge seien die Delta- beziehungsweise die Omikron-Variante

Neue Corona-Varianten XD, XE und XF: Experten wollen Beobachtung fortsetzen

Wie eine Zusammenfassung auf der Regierungswebseite beschreibt, entsteht eine Rekombinationsvariante, wenn sich ein Individuum zur selben Zeit mit zwei oder mehr Varianten infiziert. Dabei vermischt sich deren Genmaterial im Körper. Dazu sagt Susan Hopkins, leitende medizinische Beraterin: "Rekombinante Varianten sind keine Seltenheit, insbesondere wenn mehrere Varianten im Umlauf sind. Mehrere Rekombinationen wurden im bisherigen Verlauf der Pandemie identifiziert. Wie bei anderen Arten von Varianten sterben die meisten relativ schnell ab."

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XD und XF gingen aus Delta und Omikron BA.1 hervor. XE dagegen sei eine Rekombination aus BA.1 und BA.2. In Großbritannien wurden 38 Fälle von XF identifiziert (Stand 25. März), wobei seit Mitte Februar keiner mehr registriert wurde, schreibt die UKHSA. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung habe es keine Hinweise auf eine weitere Übertragung durch die Bevölkerung innerhalb des Vereinigten Königreichs gegeben.

Nicht in Großbritannien, vor allem aber in Frankreich, sei XD festgestellt worden. 49 Fälle waren es bis zum 25. März. Zum ersten Mal am 19. Januar 2022 sei dagegen XE in Großbritannien nachgewiesen worden. Mindestens 637 Fälle seien danach hinzugekommen, schreibt die UKHSA. Die meisten im Osten, Südosten und London. Diese Anzahl ist relativ gering, denn XE mache am 25. März noch weniger als ein Prozent aller sequenzierten Corona-Fälle aus. "Es gibt derzeit keine ausreichenden Beweise, um Rückschlüsse auf Übertragbarkeit, Schweregrad oder Wirksamkeit des Impfstoffs dieser Variante zu ziehen. Wir überwachen weiterhin alle Rekombinanten routinemäßig genau", sagt Hopkins.

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