Jugendliche mussten entsetzliche Qualen durchleben: Am vergangenen Wochenende sind zwei Teenager im schwedischen Solna über mehrere Stunden brutal gefoltert und missbraucht worden. Diese Tat schockiert auch über die Grenzen Schwedens hinweg. 

Wie unter anderem die Zeitung "Aftonbladet" berichtet, spielten sich die schrecklichen Szenen in der Nacht auf vergangenen Sonntag (23. August 2020) ab. Zwei Männer im Alter von 18 und 21 Jahren sollen zwei minderjährige Jungen gegen 23 Uhr in der Innenstadt von Solna angesprochen haben, weil sie ihnen Drogen verkaufen wollten. Dass die beiden Teenager das Angebot abgelehnt hatten, passte den zwei Männern offenbar nicht. Sie zwangen die Jungen, deren Alter nicht veröffentlicht wurde, auf den örtlichen Friedhof zu gehen. 

Martyrium auf Friedhof geht über Stunden

Dort begann ein Martyrium, das über Stunden anhielt. Nach Angaben der schwedischen Polizei wurden die Jungen auf dem Friedhof schlimm gequält und ausgeraubt. Unter anderem wurde einem der Jungen mit einem Messer ins Bein gestochen. Offenbar wurden die beiden Teenager dort auch vergewaltigt. 

Die Jungen mussten sich den schwedischen Medienberichten zufolge nackt ausziehen, ehe sie in eine Grube gezwungen wurden. Dann begannen die 18 und 21 Jahre alten Täter damit, Erde auf sie zu werfen. Die Jungen sollten offenbar lebendig begraben werden. Erst gegen 8.39 Uhr am Sonntagmorgen ließen die Täter von ihren minderjährigen Opfern ab. Ein Passant wurde auf die Situation aufmerksam und wählte den Notruf. 

Die beiden Täter flüchteten, konnten aber dank Zeugenhinweisen wenig später festgenommen werden. Die 18 und 21 Jahre alten Männer haben einen Migrationshintergrund und sind offenbar schon seit Jahren polizeilich bekannt und mehrfach vorbestraft - unter anderem wegen Diebstahls und Brandstiftung. Einer von beiden hat wohl psychische Probleme und fiel schon in der Schulzeit durch aggressives Verhalten auf. 

Beide Männer bestreiten die Tat, wie die schwedische Zeitung "Expressen" berichtet. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Opfer wurden mit zahlreichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.