Palma de Mallorca
Corona-Urlaub

Corona: Mallorca-Urlauber aufgepasst - Das ist bei Deutschland-Rückkehr wichtig

Die Baleareninsel Mallorca gilt als Touristen-Hochburg und zieht jährlich die Reisenden vieler Länder an. Dort gilt nun eine Maskenpflicht. Außerdem mussten erste Strände geschlossen werden: Was Rückkehrer bei der Einreise nach Deutschland beachten sollten.
Auf Mallorca gelten für Urlauber besondere Regeln im Sommer 2020. Foto: Clara Margais/dpa
  • Corona-Urlaub auf Mallorca: Was erlaubt ist
  • Mallorca-Urlaub mit Maskenpflicht
  • Erste Strände geschlossen
  • Alle wichtigen Informationen im kompakten Überblick

Mallorca ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Auch im Sommer 2020 wollen wieder Millionen Touristen dort ihre freie Zeit genießen - selbst in der Corona-Krise. 

Update vom 26.07.2020: Das müssen Mallorca-Rückkehrer wissen

Mallorca-Rückkehrer können wohl bald schon an allen deutschen Flughäfen auf das Coronavirus "Sars-CoV-2" getestet werden. Das haben Bund und Länder anbieten. Die Virustests sind auf freiwilliger Basis. 

Beispielsweise gibt es die Corona-Tests schon am Flughafen München. Dort können sich Mallorca-Rückkehrer ab sofort kostenlos testen lassen. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte dazu: "Wir müssen aufpassen, dass Reiserückkehrer keine neuen Infektionen mit nach Hause bringen. Deshalb ist es sinnvoll, sich schon am Flughafen testen zu lassen. Mit der kostenlosen Testmöglichkeit für Reiserückkehrer setzen wir in Bayern den gestrigen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz schon heute um. Denn klar ist: Der Schutz der Bevölkerung vor dem neuartigen Coronavirus hat für uns oberste Priorität."

Folgende Flughäfen bieten die "Sars-CoV-2"-Tests seit Samstag (25. Juli 2020) kostenlos an: 

  • München
  • Düsseldorf
  • Köln/Bonn
  • Dortmund
  • Frankfurt

Update vom 21.07.2020: Mallorca schließt erste Strände und erhöht Bußgelder

Nachdem vor mehr als einer Woche wieder die Maskenpflicht auf der spanischen Urlaubsinsel eingeführt wurde, mussten nun aufgrund der Corona-Pandemie erste Strände wieder geschlossen werden. Dies berichtet das Mallorca Magazin.

In Cala Molins, einer kleinen Bucht im Norden Mallorcas, musste am Wochenende ein Strand geräumt werden. Der auch im Norden gelegene Strand "Playa Formentor" habe ebenfalls fast schließen müssen. Grund dafür seien zu hohe Besucherzahlen und das damit verbundene Infektionsrisiko gewesen. Ähnliches gelte für die Strände unweit der Hauptstadt Palma de Mallorca.

Das Mallorca Magazin berichtet außerdem von neuen Bußgeldern in Höhe von 25 bis 100 Euro bei Verstoß gegen die Maskenpflicht. Bisher soll es lediglich eine mündliche Verwarnung gegeben haben.

Update vom 13.07.2020: Mallorca mit weitreichender Maskenpflicht - auch im Freien

Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln ist am Montag wegen der Corona-Pandemie tatsächlich die bereits angekündigte (siehe unten), weitgehende Maskenpflicht in Kraft getreten. Ein entsprechendes Dekret wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Damit folgen die Behörden dem Beispiel Kataloniens und der Extremadura. Dort ist das Tragen einer Maske über Mund und Nase praktisch überall außerhalb der eigenen vier Wände bereits Pflicht, auch dann, wenn der Sicherheitsabstand zu anderen Personen gewahrt werden kann. Auch andere spanische Regionen bereiten eine solche Maskenpflicht vor.

Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, riskiert demnach ein Bußgeld von 100 Euro. In den ersten Tagen soll es jedoch zunächst nur Ermahnungen geben. Die Behörden hatten allerdings einige Ausnahmen angekündigt. Am Strand, am Pool, beim Essen und Trinken, beim Sport und in der Natur außerhalb von Ortschaften dürfe die Maske abgenommen werden, hieß es. Andere Bestimmungen und Regelungen gelten weiterhin.

Am Partystrand Ballermann hatten am Freitag Hunderte Touristen für Empörung gesorgt, die am Freitagabend unter Missachtung der Vorsichtsmaßnahmen feierten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerte sich mit Blick auf die Berichte aus Mallorca besorgt. «Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird», sagte er in Berlin.

Update vom 10.07.2020: Corona-Urlaub - Maskenpflicht auf Mallorca

Auf Mallorca gilt eine Maskenpflicht. Konkret bedeutet das, dass Reisende im öffentlichen Raum dazu verpflichtet sind, einen Mundschutz zu tragen. Eine Ausnahme gilt, falls es möglich ist, den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. In Geschäften, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss also ein Mundschutz getragen werden. Am Freitag (10. Juli 2020) will die Regierung der Balearen nun jedoch eine Gesetzesverschärfung beschließen. Diese sieht vor, dass überall im öffentlichen Raum eine Maske getragen werden muss - unabhängig vom Mindestabstand. Auf diese Weise will die Regierung für die Corona-Pandemie sensibilisieren. 

Die Regelung soll für alle Inseln der Balearen-Gruppe gelten, sprich: Neben Mallorca ist auch Ibiza, Menorca und Formentera von der Maskenpflicht betroffen. Das berichtet unter anderem die Mallorca Zeitung.

Die besten Unterkünfte auf den Balearen - Info & Buchung

Bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ist eine Strafe von 100 Euro fällig. Am Strand gilt dabei eine Ausnahme: Dort muss keine Maske getragen werden. Dasselbe gilt bei sportlichen Aktivitäten. 

Alle grundsätzlichen Corona-Regeln zum Urlaub in Spanien finden Sie hier.

Erstmeldung vom 04.06.2020: Mallorca startet in die Corona-Urlaubssaison

Nach dem Abflauen der Corona-Krise sollen deutsche Touristen als erste ausländische Urlauber ab Montag wieder nach Spanien einreisen dürfen. Zunächst nur 6000 von ihnen und auch nur nach Mallorca und auf andere Baleareninseln, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Behördenkreise.

Deutschland sei ausgewählt worden, weil die epidemiologische Lage dort sehr gut und ähnlich wie auf den Balearen sei, hieß es. Eine zweiwöchige Quarantäne wie zurzeit noch für alle aus dem Ausland nach Spanien Einreisende vorgeschrieben, solle es auf den Balearen nicht geben. Individualtourismus ist nach diesen Informationen zunächst nicht vorgesehen.

Spanien-Urlaub trotz Corona-Krise: Was ist möglich?

Ganz Spanien, das von der Corona-Krise besonders hart getroffen worden war, will sich erst gut zwei Wochen später für ausländische Touristen öffnen. Das Pilotprojekt auf den Balearen soll den Angaben zufolge dazu dienen, den Ernstfall - den erwarteten Touristenansturm nach Öffnung der Grenzen am 1. Juli - zu proben. Man wolle prüfen, ob die Sicherheitsvorkehrungen unter anderem an den Flughäfen und in den Hotels funktionieren, hieß es. Einzelheiten wolle die Regionalpräsidentin Francina Armengol am Dienstag bekanntgeben, hieß es.

Lesen Sie auch:

Geplant worden sei das Pilotprojekt von der Balearen-Regierung zusammen mit vier örtlichen Hotelketten, berichtete die Mallorca Zeitung.

Auf deutscher Seite seien die Reiseveranstalter TUI, DER Touristik und Schauinsland Reisen beteiligt.

Pilotprojekt: Deutsche Urlauber an der Playa de Palma und in Alcúdia

Auf Mallorca sollten die deutschen Urlauber an der Playa de Palma und in der Bucht von Alcúdia untergebracht werden.

Die Zeitung berichtete, dass es unter Einheimischen Proteste wegen des Pilotprojekts gegeben habe. Teile der dort lebenden Bevölkerung hätten Angst um ihre Gesundheit.

Dem südeuropäischen Land liegt viel daran, relativ rasch wieder Touristen einreisen zu lassen, da der Tourismus circa zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ausmacht. 

Mallorca-Urlaub: Strenge Regeln für Touristen

Allgemein gelten für einreisende Touristen relativ strenge Corona-Regeln: 

  • Bei der Ankunft am Flughafen wird die Körpertemperatur gemessen. 
  • In geschlossenen Räumen und auf belebten öffentlichen Plätzen muss Mundschutz getragen werden.
  • Lediglich Gruppen von bis zu 15 Personen dürfen gemeinsam an den Strand. Zur nächstgelegenen Gruppe muss ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. 

Das Polizeiaufgebot wird im Zusammenhang mit dem Pilotprojekt erhöht. Die Behörden sind laut Angaben der Regionalpräsidentin Francina Armengol dazu angehalten, die Regelungen zu kontrollieren. 

Lesen Sie auch:

Armengol empfiehlt sogenannten "Sauf-Touristen" zu Hause zu bleiben. Das "Eimer-Saufen" sei Geschichte, betont sie gegenüber der Funke Mediengruppe

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser – nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis.