Japan töte jährlich Hunderte der geschützten Meeressäuger und verletze damit wiederholt internationales Recht, betonte der Rechtsvertreter Australiens, William Campbell, vor dem höchsten UN-Gericht in Den Haag.

Australien hatte unterstützt von Neuseeland 2010 Japan verklagt, um ein Ende der Jagd auf Wale zu erzwingen. «Japan verfolgt unter dem Vorwand der wissenschaftlichen Forschung rein kommerzielle Interessen», sagte Campbell. Japan beruft sich auf eine internationale Konvention, nach dem Wale zu wissenschaftlichen Zwecken gefangen werden dürfen.