auf Einrichtungen in den USA kritisiert. Das Land stecke hinter einer langen Kette von Cyberattacken, Cyberspionage, Sabotage und Hackerangriffen, sagte Hagel beim Shangri-La-Dialog in Singapur.

Die chinesischen Cyberattacken würden zum ernsten militärischen Anliegen. Man müsse das dringend und einvernehmlich klären, fügt er auf der internationalen Verteidigungskonferenz hinzu.

Der Pentagon-Chef forderte einen intensiveren internationalen Dialog über Cyberangriffe und eine engere Zusammenarbeit über gemeinsame Regeln, um Konflikte zu entschärfen. «Die Einsetzung einer allgemeinen Cyber-Arbeitsgruppe, die die gegenseitigen Interessen schützt und bilaterales Vertrauen schafft, ist der erste positive Schritt bei der Förderung eines US-chinesischen Dialogs über Cyber-Kriegsführung», sagte Hagel. Die USA wollten stärker mit China und anderen Partnern zusammenarbeiten, um internationale Normen eines verantwortungsvollen Verhaltens im Cyberspace zu etablieren.

US-Geheimdienste stufen Cyberangriffe noch über Terrorismus als Hauptbedrohung der Vereinigten Staaten ein. Erst im März hatte US-Finanzminister Jack Lew bei seinem Besuch in Peking Chinas neuen Präsidenten Xi Jinping aufgefordert, gegen amerikanische Einrichtungen gerichtete Cyberattacken zu unterbinden.