Zunächst werden sie ihre politischen Gespräche in Tunesien fortsetzen. Dabei wollen sie sich für eine weitere politische und wirtschaftliche Stabilisierung des Mutterlandes des Arabischen Frühlings einsetzen.

Anschließend reisen sie gemeinsam nach Paris weiter, wo sie abends an einer Diskussion zum Ersten Weltkrieg teilnehmen, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt. Die Veranstaltung mit deutschen und französischen Historikern hat den Titel: «Vom Versagen und Nutzen der Diplomatie - Ist Europa heute vor den Fehlern von 1914 sicher?»

Sie ist der Schlusspunkt einer dreitägigen Reise, bei der Fabius und Steinmeier auch Moldau und Georgien besuchten. Die beiden Außenminister hatten sich im Januar vorgenommen, unter anderem mit gemeinsamen Reisen neuen Schwung in die deutsch-französischen Beziehungen zu bringen.