Das berichtete das Nachrichtenmagazin am Sonntag. Von allen bislang gehandelten Kandidaten habe der Deutsche die größten Chancen. Aus dem Verteidigungsministerium gab es zunächst keinen Kommentar.

De Maizière leitet das Ressort seit März 2011. Dem «Spiegel» zufolge wird weder im Ministerium noch im Kanzleramt und auch nicht im Nato-Hauptquartier ausgeschlossen, dass der 59-Jährige nach der Bundestagswahl seinen Anspruch auf das Amt des Generalsekretärs anmeldet. Der Posten wird im Sommer 2014 frei. Als einziger Deutscher leitete bislang der CDU-Politiker Manfred Wörner die Allianz, von 1988 bis 1994.

Als Kandidaten sind auch der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski, Belgiens Verteidigungsminister Pieter De Crem und der ehemalige italienische Außenminister Franco Frattini im Gespräch. Derzeit wird die Nato vom ehemaligen dänischen Ministerpräsidenten Rasmussen geführt. Er ist seit 2009 im Amt.