Vor allem der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit und für mehr Wirtschaftswachstum bestimmt am zweiten und letzten Tag der Reise die Tagesordnung. In dem Sozialprojekt können junge Akademiker und ältere Langzeitarbeitslose auch mit Hilfe von EU-Geldern gemeinsam Geschäftsideen entwickeln.

Vorgesehen ist auch ein Gespräch mit Auszubildenden in einem Zentrum, das 2004 von in Portugal tätigen deutschen Industrieunternehmen mitgegründet worden war. Dort wird das im Ausland häufig bewunderte deutsche System der dualen Ausbildung zwischen Berufsschule und Betrieb praktiziert.

Gemeinsam mit Portugals Präsident Aníbal Cavaco Silva besichtigt der Bundespräsident außerdem ein VW-Montagewerk in der Nähe von Lissabon. In der größten Industrieanlage des Landes produzieren rund 3500 Mitarbeiter etwa 100 000 Fahrzeuge pro Jahr. Die Ausfuhr eines Teils der Autos macht 4,2 Prozent des gesamten portugiesischen Exports aus.