In den «Stuttgarter Nachrichten» (Freitag) sprach sich der CSU-Politiker deshalb für eine Offenlegung des Verhandlungsmandats der EU-Kommission für das TTIP-Abkommen aus. Notwendig sei eine Kommunikation, «die auf Information und Transparenz zielt».

Manche TTIP-Gegner verbreiteten «eine fast irrationale Stimmung von mangelhaften Lebensmittelstandards und von Bedrohungen bäuerlicher Landwirtschaft durch ein internationales Handelsabkommen», kritisierte Schmidt. TTIP sei aber «kein Teufelszeug». «Wir brauchen Sachlichkeit und Transparenz in dieser Debatte, statt Vorurteile und Legenden.»

Mit dem Abkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) wollen die EU und die USA die größte Freihandelszone der Welt mit 800 Millionen Menschen schaffen. Umweltgruppen und Nichtregierungsorganisationen machen seit Monaten Front gegen TTIP. Sie befürchten, dass europäische Standards fallen und Hormonfleisch oder geklonte Produkte nach Europa gelangen könnten.