Die letzten beiden deutschen Soldaten wurden bereits am 18. Februar abgezogen. An der neuen Beratermission ist die Bundeswehr nicht mehr beteiligt.

Die Zentralafrikanische Republik war vor zwei Jahren nach einer Rebellion muslimischer Aufständischer ins Chaos gestürzt. Die Gewalt christlicher und muslimischer Milizen hält bis heute an.

Die EU-Truppe war im Frühjahr 2014 in Bangui stationiert worden, um den Flughafen und weitere Teile der Hauptstadt zu sichern. Bereits zuvor waren etwa 6000 afrikanische und 2000 französische Soldaten in das Land geschickt worden, um die Gewalt einzudämmen.

Die Bundeswehr war mit vier Soldaten in Zentralafrika und sechs Soldaten im Hauptquartier im griechischen Larissa an der EU-Mission beteiligt. Zudem standen ein Sanitätsflugzeug und zwei gemietete Transportflieger in Deutschland zur Verfügung, die aber nie eingesetzt wurden.